Die Region Oberfranken-West zeichnet sich durch ein reiches
kulturelles Erbe in der Landschaft aus. Zur Beschreibung der Vielfalt
und Vielschichtigkeit des Schutzguts „Historische Kulturlandschaft“ in
der Region werden nachfolgend die historischen Kulturlandschaftsräume
in kurzer Form einzeln charakterisiert. Für detailliertere Hinweise zu
den historischen Kulturlandschaftsräumen wird auf das Pilotprojekt „Historische
Kulturlandschaft im Landschaftsentwicklungskonzept der Planungsregion
Oberfranken-West“ BÜTTNER, 2004) verwiesen.
Die historischen Kulturlandschaftsräume sind im folgenden
nach Landkreisen geordnet. Einzelne Räume erstrecken sich allerdings über
die n von Landkreisen hinweg. Diese werden dann jeweils dem Landkreis
zugeordnet, in dem der flächenmäßig größte Teil des historischen Kulturlandschaftsraumes
liegt.
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Nr. des historischen Kulturlandschaftsraums
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kulturhistorische Bedeutung
3 = sehr hoch
2 = hoch
1 = gering - mittel
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Bezeichnung des historischen Kulturlandschaftsraums
und
Kurzcharakteristik
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Landkreis
Kronach
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1
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2
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Frankenwald,
Tettau
thüringisch besiedelte, hochmittelalterliche Rodungslandschaft im
ehemaligen Herrschaftsgebiet der Markgrafschaft Brandenburg-Bayreuth;
Flüsse und Wälder über Jahrhunderte vom historischen Flößergewerbe
geprägt
bedeutende historische Kulturlandschaftselemente:
hochmittelalterliche Rodungsfluren, Relikte der Flößereiwirtschaft
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2
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3
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Frankenwald,
Steinbach a.d. Haide, Ludwigsstadt
thüringisch besiedelte,
hochmittelalterliche Rodungslandschaft; bedeutende Herrschaftseinflüsse
durch Grafen von Orlamünde und Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth;
prägende Wirtschaftszweige neben der Landwirtschaft: Holzwirtschaft
und Schieferbergbau
Kulturlandschaftsraum von
außergewöhnlich hoher historischer Aussagekraft; Vielzahl historischer
Kulturlandschaftselemente von sehr hoher Bedeutung (z.B. Burg Lauenstein,
hochmittelalterliche Dorf- und Flurstrukturen, Relikte der historischen
Holzwirtschaft)
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3
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3
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Frankenwald,
„Teuschnitzer Eigen und Windhagen“
maßgeblich vom Hochstift
Bamberg geprägte, spätmittelalterliche Rodungslandschaft; Höhepunkt
der Rodungswelle: 2. Hälfte des 12. und Anfang des 13. Jahrhunderts;
Flüsse und Wälder über Jahrhunderte vom historischen Flößergewerbe
geprägt
Kulturlandschaftsraum von
außergewöhnlich hoher historischer Aussagekraft; historische Kulturlandschaftselemente
von sehr hoher Bedeutung und mit landschaftsprägender Wirkung (z.B.
planmäßige Siedlungs- und Fluranlagen, herausr. Relikte der Flößerei,
Mühlenketten)
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4
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1
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Frankenwald,
Tschirner Staatsforst
von der historischen Holz-
und Flößereiwirtschaft geprägte Waldlandschaft
Relikte der historischen
Holz- und Flößereiwirtschaft; vereinzelt Elemente mit sehr hoher
kulturhistorischer Bedeutung (z.B. Floßteich und -bach Tschirner
Ködel, Floßbach Nordhalbener Ködel, Mühlen)
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5
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1
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Frankenwald,
Staatsforst Birnbaum, Doberwald
von der historischen Holz-
und Flößereiwirtschaft geprägte Waldlandschaft
Relikte der historischen
Holz- und Flößereiwirtschaft; vereinzelt Elemente mit sehr hoher
kulturhistorischer Bedeutung (z.B. Floßbach Grümpelbach, Floßteiche
Grümpelteich und Eisenquelle/Luchsgrün)
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6
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3
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Frankenwald,
Rodachtal, Nordhalben, Steinwiesen
Rodungslandschaft des
späten Mittelalters und der frühen Neuzeit, die in Nutzung und Gestaltung
stark von der historischen Wald- und Flößereiwirtschaft geprägt
ist
Kulturlandschaftsraum von
außergewöhnlich hoher historischer Aussagekraft; Merkmale
der planmäßigen Erschließung und Besiedelung des Raums sowie Relikte
der historischen Flößerei- und Holzwirtschaft sind in großer Anschaulichkeit
und Geschlossenheit erhalten. Besonders erwähnenswert: Mühlketten
entlang der Rodach; herausragende Relikte der Flößerkultur an der
Rodach, ihren Nebenbächen, am Langenaubach sowie im Flößerort Steinwiesen
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7
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1
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Frankenwald,
Langenbacher Forst
von der hist. Holz- und
Flößereiwirtschaft geprägte Waldlandschaft
Relikte der historischen
Holz- und Flößereiwirtschaft; vereinzelt Elemente von sehr hoher
kulturhistorischer Bedeutung (z.B. Floßbäche, Floßteich Schwarzer
Teich, historische Torfabbaustelle im heutigen NSG „Moor im Krötenseewald“)
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8
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1
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Frankenwald,
Mauthaus-Talsperre, Mauthaus
Waldlandschaft mit der
ersten Trinkwassertalsperre Bayerns
durch die Talsperre stark
überformter, historisch nur mehr bedingt aussagekräftiger Raum
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9
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1
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Frankenwald,
Haßlachtal, Stockheim, Glosberg
historischer Kulturlandschaftsraum
mit maßgeblicher Prägung durch die hist. Flößereiwirtschaft und
den ehemaligen Steinkohlebergbau
historische Wirkfaktoren
nur noch in Teilbereichen ablesbar; Besonderheit: Angerdorf Glosberg
mit Wallfahrtskirche und Kreuzweg
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10
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1
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Frankenwald,
Grössau, Posseck i. Bayern
spätmittelalterliche Rodungslandschaft,
durch frühe Flurbereinigungen stark umgestaltet; Wälder über Jahrhunderte
vom historischen Flößergewerbe geprägt
historischer Informationswert
der Rodungsfluren stark eingeschränkt; geringe Dichte von Kulturlandschaftselementen
mit besonderer historischer Aussagekraft
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11
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2
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Frankenwald,
Kremnitztal, Wilhelmsthal, Friesen
in unterschiedlichen Siedlungsepochen
erschlossener Raum am Südrand des Frankenwaldes; Wälder
und Fließgewässer über Jahrhunderte vom historischen Flößergewerbe
geprägt
verschiedenartige Siedlungs-
und Flurformen mit z.T. hervorragender Ablesbarkeit ihres Entstehungszusammenhangs,
typische Kulturlandschaftselemente der historischen Flößereiwirtschaft
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12
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3
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Frankenwald,
Wilde Rodach, Thiemitz, Flößerort Wallenfels
Rodungslandschaft des
Hoch- und Spätmittelalters mit nahezu idealtypisch ausgeprägten,
planmäßig angelegten Siedlungen; Wälder, Fließgewässer und z.T.
auch Ortschaften über Jahrhunderte durch die traditionelle Flößereiwirtschaft
geprägt
sehr gut erhaltene historische
Kulturlandschaft, welche die Besiedelung und wirtschaftliche Erschließung
des Frankenwaldes in hervorragender Weise verdeutlicht; historische
Kulturlandschaftselemente von herausragender Aussagekraft, z.B.
Radialhufendorf Neuengrün; Lamitzbach (hervorragend erhaltenes Beispiel
eines ausgebauten Floßbachs), Flussumlegung der Rodach bei Wallenfels;
typische Zeugnisse der Flößerkultur in Bau- und Dorfstruktur des
Ortes Wallenfels
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13
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2
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Frankenwald,
Geuser Berg, Geuser, Dörnach
hochmittelalterliche Rodungslandschaft mit charakteristischen planmäßigen
Siedlungsanlagen; in der frühen Neuzeit Ergänzung des Siedlungsbildes
durch Streusiedlungen; Flüsse und Wälder über Jahrhunderte vom historischen
Flößergewerbe geprägt
bedeutende historische Kulturlandschaftselemente: hochmittelalterliche
Rodungsfluren; Heckengebiet bei Geuser, Relikte der Flößereiwirtschaft
(u.a. Lamitzbach als hervorragend erhaltenes Beispiel eines
ausgebauten Floßbachs)
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14
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2
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Frankenwald,
Mitwitzer Wustungen, Mitwitz
im späten Mittelalter
und der frühen Neuzeit unter ritterschaftlicher Führung erschlossenes
Gebiet um den kleinen ritterschaftlichen Residenzort Mitwitz; bedeutender
Wirtschaftszweig in historischer Zeit: Fischzucht
bedeutende historische Kulturlandschaftselemente
v.a. in Form von typischen Siedlungsformen (Streusiedlung), Teichen
sowie den Schloss- und Parkanlagen in Mitwitz
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15
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2
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Streusiedlungen
Gehülz – Haßlacher Berg
in der frühen Neuzeit
unter ritterschaftlicher Führung erschlossenes Streusiedlungsgebiet
in naturräumlicher Ungunstlage
wichtige historische Kulturlandschaftselemente: Streusiedlungen
als charakteristische Siedlungsform, zahlreiche Sandsteinbrüche
(Verwendung des Sandsteins u.a. für den Bau der Festung Rosenberg
in Kronach)
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16
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3
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Altstadt
Kronach und Rosenbergfestung mit Parkanlage
nordöstlichstes Bollwerk
des Hochstifts Bamberg und Ausgangspunkt für die planmäßige Besiedelung
und flößereiwirtschaftliche Erschließung des Frankenwaldes
Altstadt mit zahlreichen Baudenkmälern und vielfältigen,
in Siedlungsbild und –struktur ablesbaren Bezügen zur historischen
Kulturlandschaft; Festung Rosenberg gilt als Wehranlage von erstem
europäischen Rang
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17
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1
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Stadt
Kronach, Flößerort Neuses
ehemals stark von der
Flößereiwirtschaft geprägter, heute allerdings von Bebauungen jüngeren
Datums bestimmter Raum
historische Flößereiwirtschaft nur noch bedingt ablesbar
(z.B. in Teilbereichen des Flößerorts Neuses und an einigen Abschnitten
der Flößerflüsse Haßlach, Kronach und Rodach)
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18
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3
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Flößerort
Unterrodach, Kalksteinriegel-Heckenlandschaft
in Bausubstanz und Dorfstruktur
in besonderer Weise von der historischen Flößereiwirtschaft geprägter
Ort mit überregional bedeutsamen Zeugnissen der Flößerkultur; Kalksteinriegel-Heckenlandschaft
mit außerordentlich hoher Dichte historisch bedeutsamer Strukturen
Kulturlandschaftsraum von außergewöhnlich hoher historischer
Aussagekraft; Vielfalt und hohe Dichte historisch bedeutsamer und in dieser Ausprägung seltener
Elemente und Strukturen
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19
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3
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Kalksteinriegel-Heckenlandschaft
Fischbach, Seibelsdorf
Kalksteinriegel-Heckenlandschaft
auf Blockgewannflur
Kulturlandschaftsraum von außergewöhnlich hoher historischer
Aussagekraft; hohe Dichte von
bedeutenden historischen Kulturlandschaftselementen
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20
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2
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Streusiedlungen
Mostrach, Kaltbuch, Waldbuch, Staibra, Horlachen
Streusiedlungsgebiet,
entstanden in der frühen Neuzeit im Zuge der Erschließung von Räumen
mit geringer Siedlungsgunst
charakteristische historische Kulturlandschaftselemente:
Streusiedlungen als typische Siedlungsform; Besonderheit: gepflasterter
Teilabschnitt der nach Mostrach führenden Altstraße
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21
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1
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Muschelkalkzug
Gössersdorf, Grafendobrach, Eisenwind
bereits im Rahmen des
frühmittelalterlichen Ausbaus erschlossener Raum; ehemalige Enklave
des Hochstifts Bamberg; Umgestaltung durch Flurbereinigungen des
20. Jahrhunderts
Kulturlandschaftselemente mit besonderer historischer
Aussagekraft nur noch vereinzelt vorhanden, besonders erwähnenswert:
Schafhutung am Fischbachtalhang
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22
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1
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Leutendorfer
Forst und Theisenorter Wald
Waldgebiet mit frühneuzeitlicher
Rodungsflur Häusles
abgesehen von der Rodungsflur nur geringer Anteil historischer
Kulturlandschaftselemente
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23
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2
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Rodachtal,
Redwitz a.d. Rodach, Küps, Ebneth, Weißenbrunn
Kulturlandschaftsraum
mit stark reichsritterschaftlicher Prägung; traditioneller Wirtschaftszweig:
Korbmacherei
wichtige historische Kulturlandschaftselemente: reichsritterschaftliche
Schloss- und Parkanlagen, Relikte der historischen Flößereiwirtschaft,
Kopfweiden
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Landkreis
Coburg
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24
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1
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Coburger
Land, Steinachtal
vorwiegend landwirtschaftlich
genutzter und in weiten Teilen früh flurbereinigter Raum, traditionelle
außerlandwirtschaftliche Wirtschaftszweige: Ziegel- und Keramikherstellung
infolge reicher Tonvorkommen, Holzverarbeitung
Elemente der historischen Kulturlandschaft nur noch
vereinzelt, schwerpunktmäßig in den nicht bereinigten Teilgebieten
vorhanden
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25
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2
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Coburger
Land, Steinachtal, Neustadt b. Coburg
Gebiet mit räumlichem
Bezug zur Stadt Neustadt b. Coburg und unterschiedlichen historischen
Herrschafts- und Nutzungseinflüssen
in und bei Neustadt b. Coburg: historische Kulturlandschaftselemente
des bürgerlichen Stadtlebens des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts,
außerhalb der Stadt: verstreut liegende Relikte der historischen
Kulturlandschaft aus unterschiedlichen Funktionsbereichen
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26
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1
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Coburger
Land, Rödental, Mönchröden
kulturelle Erschließung
des Raums unter maßgeblichem Einfluss des Klosters Mönchröden; ehemals
hohe Bedeutung des Mühlengewerbes im Itztal
Kulturlandschaftselemente mit besonderer historischer
Aussagekraft nur noch vereinzelt vorhanden
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27
|
2
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Coburger
Land, Rodungssiedlungen Brüx, Höhn, Weimersdorf, Rüttmannsdorf
vermutlich bereits ab
dem 10. Jahrhundert erschlossener, durch weilerartige Siedlungen
geprägter Raum im Buntsandsteingebiet; im 20. Jahrhundert keiner
Flurbereinigung unterzogen
bedeutende historische Kulturlandschaftselemente: weilerartige
Siedlungsformen mit Gelängefluren, Teichketten bei der Kaulbergquelle
und im Thanner Grund
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28
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2
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Coburger
Land, Froschgrund (Itztal), Weißenbrunn
typische Kulturlandschaft
einerseits des Muschelkalkzuges mit Hecken- und Obstbaumstrukturen
und andererseits eines Talraums (Froschgrund) mit ehemals hoher
wirtschaftlicher Bedeutung des Mühlengewerbes
historische Kulturlandschaftselemente in typischer
und aussagekräftiger Ausprägung vorhanden; Besonderheit: Schloss-
und Parkanlage Weißenbrunn
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29
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3
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Coburger
Land, Residenzlandschaft Coburg mit Veste Coburg
stark vom Herrschaftsanspruch
der Herzöge von Sachsen-Coburg geprägter Raum, der im 19. Jahrhundert,
nach englischem Vorbild, zur Residenzlandschaft ausgebaut wurde
Kulturlandschaftsraum von außergewöhnlich hoher historischer
Aussagekraft; ehemalige Feudallandschaft
mit einer Vielzahl von historischen Kulturlandschaftselementen;
der Raum dokumentiert anschaulich fürstliches, adeliges und bürgerliches
Stadt- und Landleben des bis 1918 bestehenden Herzogtums Sachsen-Coburg
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30
|
2
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Coburger
Land, Lautertal, Taimbacher Forst
Täler durch Flurbereinigungen
älteren Datums z.T. tiefgreifend umgestaltet; andere Teilbereiche
des Raums z.T. noch mit sehr aussagekräftigen historischen Kulturlandschaftselementen
(z.B. Relikte bäuerlicher Waldnutzung, ehemalige Schafhutung am
Lauterberg)
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31
|
2
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Coburger
Land, Lange Berge, Coburger Landeskultur-Landschaft
im Zuge der preußischen
und coburgischen Landeskulturverfahren der 1910-40er Jahre umgestalteter
und durch Zweitflurbereinigungen z.T. weiter veränderter Raum
Parzellenstruktur und Wegenetz der Landeskulturverfahren
noch ablesbar; weitere wichtige historische Kulturlandschaftselemente:
Nieder- und Mittelwälder, Wasserschloss Moggenbrunn, Ahornallee
Ottowind – Ahlstadt – Grattstadt
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32
|
2
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Coburger
Land, Coburger Landeskultur-Landschaft, Oberes Rodachtal, Rodach
b. Coburg
Gäulandschaft, im Zuge
der preußischen und coburgischen Landeskulturverfahren der 1910-40er
Jahre z.T. umgestaltet und infolge von Zweitflurbereinigungen weiter
verändert
Parzellenstruktur und Wegenetz der Landeskulturverfahren
noch teilweise ablesbar; die erhaltenen historischen
Kulturlandschaftselemente bezeugen unter anderem die ehemalige
Bedeutung der Korbflechterei und den hohen wirtschaftlichen Stellenwert
der Landwirtschaft in dem Raum; Besonderheiten der Herrschafts-
und Siedlungsgeschichte sind z.B. am Ensemble Rodach b. Coburg und
dem Straßendorf Wiesenfeld ablesbar
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33
|
1
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Coburger
Land, Callenberger Forst
ehemals zu Schloss Callenberg
gehörendes Waldgebiet mit bereits in historischer Zeit vorhandener
Bedeutung als Erholungsgebiet
wichtiges historisches Kulturlandschaftselement: Hofmannsteiche
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34
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2
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Coburger
Land, Weitramsdorf, Weiler Schlettach
Kulturlandschaftsraum
mit naturraumtypischen, historischen Kulturlandschaftselementen
(z.B. Teichkette Langer Grund) und besonderen Siedlungs- und Flurformen
(v.a. Weiler Schlettach)
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35
|
2
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Tambach,
Langheimer Klosterdörfer, Hohenstein
stark von Kloster Langheim
geprägter Raum mit Tambach als klösterlichem Verwaltungszentrum;
Gmünda und Hohenstein bildeten reichsritterschaftliche Enklaven
unterschiedliche historische Kulturlandschaftselemente
dokumentieren die landschaftsprägende Wirkung des Klosters Langheim;
Schloss Hohenstein mit Umgebung bildet ein aussagekräftiges Beispiel
einer ritterschaftlich geprägten Feudallandschaft
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36
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2
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Rodachtal
(z. Itz), Seßlach
überwiegend landwirtschaftlich
geprägter Raum mit bedeutenden historischen Dorf- und Stadtanlagen;
die Schlösser Geiersberg und Wiesen zeugen vom ehemaligen Einfluss
des Hochstifts Würzburg in diesem Raum
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37
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2
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Coburger
Land, „An den Eichen“, Eigensdörfer Neuses a.d. Eichen, Watzendorf,
Gossenberg
Gebiet um die ehemals
mit einer eigenen Gerichtsbarkeit ausgestatteten „Eigensdörfer“
wichtige historische Kulturlandschaftselemente: Wallfahrtskirche
Watzendorf; Gerichtsstätte „Ödung Thiereller“, Streuobstwiese bei
Neuses a.d. Eichen
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38
|
2
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Coburger
Land, Itzgrund
Talraum mit noch weitgehend
erhaltenem traditionellem Nutzungsmuster; ehemals hohe Bedeutung
der Korbflechterei
wichtige historische Kulturlandschaftselemente: zahlreiche
historisch bedeutsame Orte, Kopfweidenkulturen, Reste kleinteiliger
Gewannfluren, Reste von Wiesenbewässerungsanlagen, Hochwassersteg
bei Rossach
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39
|
2
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Itzgrund,
Mürsbach
gut erhaltenes Beispiel
der territorial zersplitterten und reichsritterschaftlich geprägten
Kulturlandschaft des 18. und 19. Jahrhunderts
zahlreiche für den Talraum typische historische Kulturlandschaftselemente
wie z.B. Kopfweidenkulturen, Reste kleinteiliger Gewannfluren,
Reste von Wiesenbewässerungsanlagen, Hochwasserstege, Mittelwaldbestände,
Kellergassen; Besonderheit:: Mürsbach als herausragendes Beispiel
eines fränkischen Haufendorfs
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40
|
2
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Buch a.
Forst, Grub a. Forst, Bucher und Neuensorger Forst
ehemaliger Grenzsaum zwischen
dem Hochstift Bamberg und dem Coburger Herrschaftsgebiet
wichtige historische Kulturlandschaftselemente: Langstreifenflur
Zeickhorn, Kellergasse Zeickhorn, historisch bedeutender Ort Forsthub,
ehemaliges Rittergut Grub a. Forst
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Landkreis
Lichtenfels
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41
|
3
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Kloster
Banz und Banzer Ländchen
Agrarlandschaft klösterlicher
Prägung, die über historische Dorfstrukturen und das historische
Wegenetz auf das im 18. Jahrhundert nach barocken Gestaltungsprinzipien
umgebaute Kloster Banz ausgerichtet ist. Die im Gestaltungskonzept
bewusst inszenierten Bezüge zur umgebenden Landschaft (z.B. Vierzehnheiligen)
definieren einen weiten Wirkungsbezugsraum und zielen auf eine künstlerische
Überhöhung der Landschaft ab. Teilgebiet des sog. „Gottesgartens
am Obermain“ (vgl. auch Räume Nr. 44, 50, 51)
Kulturlandschaftsraum von außergewöhnlich hoher historischer
Aussagekraft und hohem assoziativen Bedeutungsgehalt; historische
Kulturlandschaftselemente von z.T. höchster Wertigkeit; in Zusammenhang
mit Vierzehnheiligen und Staffelberg als „Denkmallandschaft“ beschriebener
Landschaftsausschnitt
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42
|
3
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Mittelwald
Eierberge-Schafholz
ehemals in bäuerlich-genossenschaftlicher
Weise genutztes Mittelwaldgebiet
sehr gut erhaltene historische Kulturlandschaft, da
die Mittelwaldwirtschaft auch heute noch weitergeführt wird und
die historische Nutzung damit unmittelbar ablesbar ist
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43
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1
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Eggenbach-Birkach
Liasriedel, Breitengüßbacher Forst
während des frühmittelalterlichen
Landesausbaus erschlossener Raum; tiefgreifende Neugestaltung (z.B.
rasterförmiges Wegenetz) durch Flurbereinigung in den 70er Jahren
Kulturlandschaftselemente von besonderer historischer
Aussagekraft nur in sehr geringem Umfang erhalten
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44
|
1
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Obermaintal,
Obermainbogen
zum ältesten oberfränkischen
Siedlungsland gehörender Raum; heute stark geprägt von Verkehrstrassen,
Sand- und Kiesabbau, Siedlung und Gewerbe; ehemals hohe Bedeutung
des Korbmachergewerbes als Folge der dichten Besiedelung der historischen
Dörfer; im Bereich Staffelstein Teil des sog. „Gottesgartens am
Obermain“ (vgl. Raum 41, 50, 51)
Kulturlandschaftselemente von besonderer historischer
Aussagekraft nur in sehr geringem Umfang erhalten; historische Funktionsbezüge
daher nicht mehr oder nur mehr undeutlich ablesbar
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45
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2
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Obermaintal,
Burgkunstadt, Altenkunstadt, Strössendorf
zum ältesten oberfränkischen
Siedlungsland gehörender Raum; heute stark geprägt von Verkehrstrassen,
Sand- und Kiesabbau, Siedlung und Gewerbe
bedeutende historische Kulturlandschaftselemente, insbesondere
in Form von Baudenkmälern und Ensembles, dokumentieren u.a. den
ehemaligen Einfluss der Reichsritterschaft sowie die traditionell
hohe Bedeutung von Handel und Gewerbe in den Städten
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46
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1
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Mainecker
Forst und Geuthenreuth
Waldgebiet mit hochmittelalterlicher
Rodungssiedlung Geutenreuth; tiefgreifende Umgestaltung durch Flurbereinigung
der 1970/80er Jahre
historischer Informationswert der Rodungsflur stark
eingeschränkt; geringe Dichte von Kulturlandschaftselementen mit
besonderer historischer Aussagekraft
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47
|
2
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Albvorland,
Isling, Burkheim
ehemals langheimisch geprägter
Raum mit guter Ablesbarkeit der Nutzungsgeschichte der Landschaft
und deren Abhängigkeit von den naturräumlichen Gegebenheiten des
Albvorlands der Fränkischen Alb
bedeutende historische Kulturlandschaftselemente v.a.
in Form von Siedlungs- und Flurformen, zahlreiche Flurkreuze als
Folge der ehemals klösterlichen Prägung der Landschaft
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48
|
2
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Frankenalb,
Kordigastbergland, Kordigast, Kaspauer
Kordigastbergland mit
charakteristischer Streusiedlung und der reichsritterschaftlich
geprägten Gemarkung Kaspauer
bedeutende historische Kulturlandschaftselemente aus
dem Bereich der Siedlungs- und Flurformen; historisches Wegenetz;
Besonderheit: Kordigast als bedeutendes assoziatives historisches
Kulturlandschaftselement
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49
|
2
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Frankenalb,
Lahm, Köttel, Rothmannsthal
der Kulturlandschaftsraum
weist mit den historischen Flurformen (Blockfluren in Gemengelage),
dem historischen Wegenetz und der Kötteler Wacholderheide historische
Kulturlandschaftselemente von hoher Bedeutung auf
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50
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3
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Kloster
Langheim und Vierzehnheiligen
vom Zisterzienserkloster
Langheim geprägte und gestaltete Agrarlandschaft klösterlicher Prägung
mit den zugehörigen Dörfern und der Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen;
Teilgebiet des sog. „Gottesgartens am Obermain“ (vgl. auch Räume
Nr. 41, 44, 51)
Kulturlandschaftsraum von außergewöhnlich hoher historischer
Aussagekraft und hohem assoziativen Bedeutungsgehalt; historische
Kulturlandschaftselemente von z.T. höchster Wertigkeit; in Zusammenhang mit Kloster Banz und Staffelberg als
„Denkmallandschaft“ beschriebener Landschaftsausschnitt
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51
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3
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Staffelberg
und Lautergrund
kleinteilig terrassierte
und durch Hecken und Streuobst gegliederte Kulturlandschaft im Nahbereich
des Staffelberges; in Teilen zum sog. „Gottesgarten am Obermain“
gehörend (vgl. auch Räume Nr. 41, 44, 50)
Kulturlandschaftsraum von außergewöhnlich hoher historischer
Aussagekraft; Wechselspiel
von landschaftsprägenden Natur- und Kulturfaktoren in nahezu mustergültiger
Weise ablesbar; Staffelberg: Kulturlandschaftselement mit herausragender
archäologischer und assoziativer Bedeutung
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52
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2
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Albvorland,
Leiterbach und Aspachtal, Kleukheim, Oberleiterbach
Raum mit territorialgeschichtlich
vielfältiger Prägung; durch Flurbereinigungen älteren Datums tiefgreifend
umgestaltet
dennoch zahlreiche historische Kulturlandschaftselemente,
v.a. historisch bedeutsame Siedlungsanlagen, erhalten, welche die
ehemals vielfältigen kulturellen Einflüsse in diesem Raum dokumentieren
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53
|
3
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Albvorland,
Kümmel, Unter- und Oberküps
Raum mit außergewöhnlich
hoher historischer Aussagekraft und besonderer Dichte an historischen
Dorf- und Flurformen sowie historischen Wegesystemen; zusammen mit
den Ackerterrassen des Kümmelbach- und Kellbachtales sind herausragende
historische Kulturlandschaftselemente vorhanden, die in ihrer Gesamtheit
die Nutzungsgeschichte der Landschaft im Wechselspiel mit
den naturräumlichen Gegebenheiten der Fränkischen Alb hervorragend
ablesbar machen
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54
|
3
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Weismainalb,
Stadt Weismain
charakteristische Kulturlandschaft
der Fränkischen Alb; besondere Dichte an historischen Dorf- und
Flurformen
Kulturlandschaftsraum von außergewöhnlich hoher historischer
Aussagekraft; vielfältige
und zahlreiche Vorkommen bedeutender historischer Kulturlandschaftselemente,
die in ihrer Gesamtheit die Nutzungsgeschichte der Landschaft im
Wechselspiel mit den naturräumlichen Gegebenheiten der Fränkischen
Alb hervorragend ablesbar machen
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55
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1
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Frankenalb,
Wattendorf, Großziegenfeld, Stadelhofen
Kulturlandschaft der Fränkischen
Alb; tiefgreifende Umgestaltung im Rahmen früher Flurbereinigungsverfahren
bedeutende historische Kulturlandschaftselemente: zwei
Hochstraßen („Judenstraßen“); ansonsten geringe Dichte von historisch aussagekräftigen Kulturlandschaftselementen
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Landkreis
Bamberg
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56
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1
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Jura,
Oberes Wiesenttal, Steinfeld
im Zuge des früh- und
hochmittelalterlichen Landesausbaus erschlossener Kulturlandschaftsraum;
im 20. Jahrhundert tiefgreifende Umgestaltung durch frühe Flurbereinigungen
charakteristische und historisch aussagekräftige Kulturlandschaftselemente
der Frankenalb nur noch in wenigen Teilbereichen vorhanden
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57
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2
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Albvorland,
Albtrauf, Ehrl, Burgellern, Roßdach
durch eine Vielzahl verschiedener
Grundherrschaften geprägter Raum
unterschiedliche historische Kulturlandschaftselemente
dokumentieren auf anschauliche Weise die historische Vielfältigkeit
des Gebiets und den Einfluss der naturräumlichen Gegebenheiten
wichtige historische Kulturlandschaftselemente: Roßdacher Wacholderheide,
Heckengebiet Dörnwasserlos sowie bedeutende Baudenkmäler und Ensembles
(z.B. Bachzeilendorf Ehrl)
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58
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1
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Albvorland,
Sassendorf, Schammelsdorf, Merkendorf
von den Flurbereinigungen
der 1970er Jahre geprägter Raum
Kulturlandschaftselemente mit besonderer historischer
Aussagekraft nur noch vereinzelt vorhanden; Besonderheit: Sassendorfer Sandsteinbrüche (Baumaterial
für historische Repräsentativbauten in Bamberg)
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59
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3
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Sommerresidenz
Seehof und Altort Memmelsdorf
Altort Memmelsdorf mit
Umgebung; entscheidende Prägung des Raums durch Schloss Seehof,
die ehemalige Sommerresidenz der Bamberger Fürstbischöfe
Kulturlandschaftsraum von außergewöhnlich hoher historischer
Aussagekraft; historische Kulturlandschaftselemente mit z.T. sehr
hoher kulturhistorischer Wertigkeit
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60
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2
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Albvorland,
Albtrauf, Ellerbachtal, Litzendorf, Tiefenellern
Raum mit relativ hoher
Dichte von charakteristischen historischen Kulturlandschaftselementen
des Albtraufs und des Albvorlands
Beispiele für wichtige historische Kulturlandschaftselemente:
mit Obstgehölzen bestandene Ackerterrassen; Brunnensteig nach Herzogenreuth,
Relikte der Tuffsteingewinnung bei Tiefenellern
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61
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3
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Albvorland,
Scheßlitz, Giechburg und Gügel
Kulturlandschaft im ehemaligen
Spannungsfeld zwischen dem Einflussbereich der Andechs-Meranier
und dem Hochstift Bamberg
Kulturlandschaftsraum mit sehr hoher historischer Aussagekraft
und bezogen auf Giechburg und Wallfahrtskirche Gügel zusätzlich
sehr hohem assoziativem Bedeutungsgehalt; zahlreiche bedeutende
historische Kulturlandschaftselemente
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62
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2
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Jura,
Herzogenreuth, Poxdorf, Lindach
im Hochmittelalter erschlossener
Raum, der heute v.a. durch Flurbereinigungsverfahren der 1970er
Jahre und die Aufforstungsmaßnahmen der letzten 100 Jahre geprägt
ist
herausragende historische Zeugniskraft des Ortes Herzogenreuth;
daneben in Teilbereichen typische historische Kulturlandschaftselemente
der Frankenalb mit besonderer historischer Aussagekraft; Besonderheit:
Lesesteinmauern am „Kleinen Kulm“ bei Poxdorf (Mauerwerk teilweise
in Fischgrättechnik)
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63
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2
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Jura,
Aufseßtal, Königsfeld, Wüstenstein
im Früh- und Hochmittelalter erschlossener Raum, der heute v.a.
durch Flurbereinigungsverfahren der 1970er Jahre und die Aufforstungsmaßnahmen
der letzten 100 Jahre gekennzeichnet ist
in Teilbereichen typische historische Kulturlandschaftselemente
der Frankenalb mit besonderer historischer Aussagekraft
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64
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2
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Jura,
Leinleitertal, Ober- und Unterleinleiter, Heiligenstadt i. OFr.
Kulturlandschaftsraum
durch Flurbereinigungsverfahren der 1960er und 1970er Jahre tiefgreifend
umgestaltet
historische Prägung des Raums dennoch an vielen Einzelelementen
ablesbar; Beispiele für bedeutende historische Kulturlandschaftselemente:
Wiesenbewässerungsanlagen bei Veilbronn, Wacholderheide im Leidingshofer
Tal, Heroldsmühle mit Fischteichen
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65
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2
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Albvorland,
Albtrauf, Frankendorf, Buttenheim
Kulturlandschaftsraum
durch Flurbereinigungen der 1970er – 1980er Jahre in seiner Grundstruktur
verändert
historische Prägung des Raums dennoch an vielen Einzelelementen
ablesbar; Beispiele für wichtige historische Kulturlandschaftselemente:
außerhalb der historisch höchst bedeutsamen Siedlungen Frankendorf
und Buttenheim: Ackerterrassen und Obstbau im Talraum des Deichselbaches,
Heckengebiet bei Tiefenhöchstadt
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66
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1
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Albvorland,
Albtrauf, Friesen, Friesener Warte, Eichwald
tiefgreifende Veränderung
des Raumes durch Flurbereinigungen der 1970er – 1980er Jahre
Nutzungsgeschichte des Raumes nur mehr in wenigen Teilbereichen
ablesbar (z.B. Wacholderheiden- und Mittelwaldreste auf der Friesener
Warte; Heckengebiete um Kälberberg und Hochstall)
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67
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1
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Albvorland,
Albtrauf, Zeegendorf, Amlingstadt
tiefgreifende Veränderung
des Raumes durch Flurbereinigungen der 1970er – 1980er Jahre
Kulturlandschaftselemente mit besonderer historischer
Aussagekraft nur noch in wenigen Teilbereichen vorhanden (z.B. Ackerterrassen
kombiniert mit Streuobst zwischen Leesten und Zeegendorf)
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68
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2
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Staatsforst
Hauptsmoorwald, Geisberger Forst
kieferndominiertes Waldgebiet;
ehemals Jagdrevier der Bamberger Fürstbischöfe; außerdem Nutzung
zur Gewinnung von Bauholz, das z.T. zu weit entfernt liegenden Absatzmärkten
geflößt wurde
Waldgebiet mit hoher historischer Aussagekraft (Ausdehnung,
Baumartenzusammensetzung, Relikte ehemaliger herrschaftlicher Parkarchitektur),
Altstraße im Geisberger Forst
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69
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1
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Regnitztal,
Hirschaid, Neuses a.d. Regnitz, Burk
eine der ältesten oberfränkischen
Siedlungslandschaften; heute stark von Siedlung, Gewerbe, Infrastruktur
und großflächigem Rohstoffabbau geprägt
Vorkommen historischer Kulturlandschaftselemente mit
besonderer historischer Aussagekraft nur in wenigen Teilbereichen;
z.B. Reste des Ludwig-Donau-Main-Kanals, funktionstüchtige Wiesenbewässerungsanlage
der 1950er Jahre bei Burk, Örtlbergweiher (Fischteiche aus dem 14.
Jahrhundert)
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70
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1
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Bruderwald
Name lässt auf klösterliche
Nutzung des Gebietes schließen
Kulturlandschaftselemente mit besonderer historischer
Aussagekraft nur in geringem Umfang vorhanden; Besonderheit: Chausseerest
zwischen Stegaurach und Bamberg
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71
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1
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Bamberg,
Hallstadt
stark von Siedlung, Gewerbe und Infrastruktur geprägter Raum
Kulturlandschaftselemente mit besonderer historischer
Aussagekraft nur noch vereinzelt vorhanden
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72
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3
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Altstadt
Bamberg, Altenburg, Regnitztal
Stadtdenkmal und Weltkulturerbe
Bamberg
Stadtlandschaft mit einer Vielzahl von Baudenkmälern
und Ensembles von höchster historischer Aussagekraft und kunsthistorischer
Bedeutung
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73
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2
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Gartenstadt
Bamberg, Siedlung Lichteneiche
städtische Siedlungsformen
der 1930er und 1950er bis 1970er Jahre
Stadtbezirke mit anschaulichen Beispielen für städtebauliche
Ideen des 20. Jahrhunderts; Besonderheit: Volksparkstadion (eines
der ältesten noch weitgehend unverändert erhaltenen Sport- und Fußballstadien
Deutschlands)
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74
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2
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Gundelsheim,
Unteroberndorf, Zückshuter Forst
im Rahmen des frühmittelalterlichen
Landesausbaus erschlossener Raum; traditioneller Anbau von Sonderkulturen
Grundstrukturen des frühmittelalterlichen Landesausbaus
bis heute ablesbar; Besonderheit: spätmittelalterliche Gewannflurreste
bei Unteroberndorf und Gundelsheim
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75
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3
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Altort
Hallstadt, Gewannflur und Sonderkulturbau, Hallstadt-Kemmern, historische
Weinbergslagen am Kreuzberg
Raum mit zentraler Funktion
im Rahmen der fränkischen Landnahme und damit einer der ältesten
Siedlungsräume Oberfrankens
Kulturlandschaftsraum von außergewöhnlich hoher historischer
Aussagekraft; besonders hervorzuheben: historische Flurformen von landes- bis bundesweiter
Bedeutung
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76
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3
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Unterer
Itzgrund, Baunachgrund, Stadt Baunach, Wiesenbewässerung
altes Siedlungsland in
verkehrsgünstiger Lage; im 19. Jahrhundert Entwicklung einer stark
marktorientierten Landwirtschaft
Kulturlandschaftsraum von außergewöhnlich hoher historischer
Aussagekraft; historische Kulturlandschaftselemente von herausragender
Bedeutung (v.a. Wiesenbewässerungsanlage Baunach-Daschendorf),
welche die Bedeutung der Agrarwirtschaft für diesen Raum bis heute
ablesbar machen
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77
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1
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Daschendorfer
Forst, Kraiberg
Waldgebiet mit zahlreichen
Bodendenkmälern und einer kulturhistorisch bedeutenden, in nord-südlicher
Richtung verlaufenden Altstraße
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78
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1
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Baunachtal,
Reckendorf, Gerach
ehemals überwiegend reichsritterschaftlich
beeinflusster Raum
Geschichte der Kulturlandschaft nur mehr an wenigen
historischen Kulturlandschaftselementen ablesbar
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79
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1
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Lußberger
Forst
Waldgebiet mit geringem
Anteil an historischen Kulturlandschaftselementen
Besonderheit: Relikte einer ehemaligen Waldtöpferei
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80
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2
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Sendelbach,
Priegendorf, Dorgendorf, Kleine Kufe, Stiefenberg
Kulturlandschaftsraum
in den südöstlichen Haßbergen
Vorkommen von historisch aussagekräftigen Kulturlandschaftselementen,
z.B. Priegendorfer Kellergasse
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81
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2
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Lautergrund
- „Heilige Länder“, Deusdorf, Lauter, Appendorf
Kulturlandschaftsraum
in den südöstlichen Haßbergen
bedeutende historische Kulturlandschaftselemente:
Kellergassen, zahlreiche Vorkommen charakteristischer historischer
Kulturlandschaftselemente der Feldflur (z.B. Obstgärten, Baumfelder,
Hecken), Rennweg der Haßberge
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82
|
2
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Semberg,
Eichenrangen, Johannishof, Sandhof
großflächig bewaldeter
Kulturlandschaftsraum; überwiegende Teile des Waldgebietes bis in
die Mitte des 19. Jahrhunderts als „Landsgemeinde“ im Besitz der
umliegenden Dörfer und in weidewirtschaftlicher Nutzung
wichtige historische Kulturlandschaftselemente: ehemalige
„Landsweide“, ehemaliges Jesuitengut „Sandhof“, Altstraße Hallstadt-Erfurt,
Rennweg der Haßberge
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83
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2
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Maintal,
Staffelbach, Unterhaid, historische Weinbergslagen
Kulturlandschaftsraum
im Schnittbereich zwischen der Tradition des fränkischen Hausbrauwesens
und der Weinbautradition
historische Kulturlandschaftselemente mit sehr hoher
Aussagekraft machen beide Traditionslinien in der Landschaft anschaulich
ablesbar; weitere Besonderheit: Rennweg der Haßberge
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84
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2
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Maintal,
Michelsberger Klosterland
Kulturlandschaftsraum
in weiten Teilen vom Einfluss des Klosters Michelsberg geprägt
zahlreiche und vielfältige historische Kulturlandschaftselemente
bezeugen historische Landnutzungsformen sowie den Einfluss und die
historische Bedeutung des Klosters Michelsberg und der Stadt Bamberg;
Besonderheit: Ottobrunnen im Michelsberger Wald (über 900 Jahre
alte, funktionierende Wasserleitung)
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85
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3
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Aurachtal,
Trunstadt, Priesendorf, Lisberg, Walsdorf, Grasmannsdorf
stark vom kulturlandschaftlichen
Wirken verschiedener Reichsritterschaften geprägter Raum
Kulturlandschaftsraum von sehr hoher historischer Aussagekraft; zahlreiche seltene historische Kulturlandschaftselemente, welche die reichsritterschaftliche
Vergangenheit des Raumes anschaulich ablesbar machen; mehrere Altstrassen
von hoher kulturhistorischer Bedeutung
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86
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2
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Aurachtal,
Stegaurach, Höfen
in weiten Teilen noch
nicht flurbereinigter Kulturlandschaftsraum im Steigerwald
wichtige historische Kulturlandschaftselemente: Gewannfluren
in Stegaurach, Kreuzschuh, Höfen und Waizendorf, Siebenschläferkapelle
südlich von Stegaurach, „Boveri-Schlösschen“ in Höfen, Chausseerest
zwischen Birkach und Bamberg, Teichketten
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87
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1
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Rauhe
Ebrach, Schönbrunn i. Steigerwald, Lindacher Forst
durch Flurbereinigungen
der 1970er Jahre tiefgreifend umgestalteter Kulturlandschaftsraum
im Steigerwald
Kulturlandschaftselemente mit besonderer historischer
Aussagekraft nur noch vereinzelt vorhanden; besonders erwähnenswert:
nicht bereinigte Gewannfluren um Grub und Frenshof, charakteristische
Teichketten
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88
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2
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Mittelebrach,
Burgebrach, Frensdorf, Pettstadt
durch Flurbereinigungen
der 1970er und 1980er Jahre geprägter Kulturlandschaftsraum im Steigerwald
erhaltene historische Kulturlandschaftselemente wegen
ihrer Seltenheit oder besonderen Ausprägung z.T. von sehr hoher
kulturhistorischer Bedeutung (z.B. Hochwasserstege, Kellerberg in
Burgebrach, Reste des Etterweges in Pettstadt, Chausseereste zwischen
Unterneuses und Oberharnsbach)
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89
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3
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Kloster
Ebrach, Mittelebrach
zentraler Bereich der
ehemaligen Klosterherrschaft
Kulturlandschaftsraum von außergewöhnlich hoher historischer
Aussagekraft; historische Kulturlandschaftselemente mit z.T. sehr
hoher kulturhistorischer Bedeutung machen die Jahrhunderte lange
klösterliche Prägung des Raumes in der Landschaft ablesbar
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90
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2
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Kloster
Ebrach, Koppenwinder Forst
ehemaliger Ebrach´scher
Klosterwald
klösterliche Waldwirtschaft in Form der Baumartenzusammensetzung
ablesbar; zahlreiche Wüstungen; Besonderheit: Altstraße Würzburg-Ebrach-Bamberg
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91
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2
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Kloster
Ebrach, Ebracher Forst
ehemaliger Ebrach´scher
Klosterwald
klösterliche Waldwirtschaft in Form der Baumartenzusammensetzung
ablesbar; in Teilbereichen historische Mittelwaldnutzung noch erkennbar;
Besonderheiten: Altstraße Würzburg-Ebrach-Bamberg, historische Weinbergslage
Lausbühl
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92
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2
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Kloster
Ebrach, Winkelhofer Forst
ehemaliger Ebrach´scher
Klosterwald
klösterliche Waldwirtschaft in Form der Baumartenzusammensetzung
ablesbar; zahlreiche Wüstungen; Besonderheit: partielle Flurwüstung
Winkelhof (fossile Ackerterrassen und Hohlwege unter Wald)
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93
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2
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Kloster
Ebrach, Staatsforst Steinachsrangen
ehemaliger Ebrach´scher
Klosterwald
klösterliche Waldwirtschaft in Form der Baumartenzusammensetzung
ablesbar; zahlreiche Wüstungen unter Wald (z.T. mit Stufenrainen,
Lesesteinwällen und historischen Wegesystemen), Kohlplatten als
Relikte des Köhlergewerbes
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94
|
2
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Reiche
Ebrach, Schlüsselfeld, Aschbach
reichsritterschaftlich
geprägter Kulturlandschaftsraum im Steigerwald
bedeutende historische Kulturlandschaftselemente (v.a.
bauliche Anlagen) als Zeugen der reichsritterschaftlichen Vergangenheit,
charakteristische Teichketten
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95
|
2
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Reiche
Ebrach, Treppendorf, Limbach
Teilgebiet der ehemaligen
Grafschaft derer von Schönborn; hohe Bedeutung der gräflichen Teichwirtschaft;
tiefgreifende Umgestaltung der Flur durch Flurbereinigungsverfahren
der 1970er Jahre
wichtige historische Kulturlandschaftselemente: charakteristische
und kulturhistorisch wertvolle Teichketten; Kellergassen als typische
Kulturlandschaftselemente des Keupersandsteingebietes
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96
|
3
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Reiche
Ebrach, Schönbornschloss Weißenstein und Altort Pommersfelden
unmittelbar vom Residenzschloss
Weißenstein beeinflusster und in das barocke Gestaltungskonzept
einbezogener Raum
Kulturlandschaftsraum von außergewöhnlich hoher historischer
Aussagekraft; historische
Kulturlandschaftselemente von z.T. höchster Wertigkeit; Teichketten
als kulturhistorisch bedeutsame Relikte der gräflichen Teichwirtschaft
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97
|
1
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Reiche
Ebrach, Sambach, Schlüsselau
Kulturlandschaftsraum
mit nur vereinzelten Vorkommen von Kulturlandschaftselementen mit
besonderer historischer Aussagekraft
besonders erwähnenswert: einzelne sehr bedeutende Baudenkmäler
(Wallfahrtskirche Schlüsselau, Sambacher Jesuitenschlösschen) sowie
einigen Kellergassen und Teichketten
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Landkreis
Forchheim
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98
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2
|
Aischgrund,
Hallerndorf, Heroldsbach
teilweise reichsritterschaftlich
geprägter, am Ende des Alten Reiches auf viele unterschiedliche
Territorialherren verteilter Raum; im Zuge von Flurbereinigungen
der 1960er – 1980er Jahre tiefgreifende Umgestaltungen; Karpfenzucht
als traditioneller Wirtschaftszweig (Randgebiet des Aischgrunds)
wichtige historische Kulturlandschaftselemente: neben
einigen bedeutenden Baudenkmälern v.a. Teichketten; Besonderheit:
Furt in Willersdorf
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99
|
1
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Staatsforst
Untere Mark
frühmittelalterlicher
Bannforst, der im Hochmittelalter auf die Landesherren überging
besonders erwähnenswert: Teilstücke zweier kulturhistorisch
sehr bedeutender Altstraßen (Forchheimer Weg, Rennweg)
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100
|
2
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Krenland,
Poxdorf, Langensendelbach
Raum mit traditionell
hoher Bedeutung des Gartenbaus und Spezialisierung auf Gewürzpflanzen
besondere historische Kulturlandschaftselemente: bedeutende
Baudenkmäler, Linde in Kersbach (ehemals genutzt zur Bastgewinnung),
Loheichenbestände und Kopfhainbuchen bei Kersbach und Langensendelbach,
Altstraßen-Abschnitt (Hohlweg) der ehemaligen Fernverbindung Nürnberg
– Bayreuth, Grenzsteine der Fraisch
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101
|
2
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Albvorland,
Effeltrich, Hetzles, Neunkirchen a. Brand
Kulturlandschaftsraum
mit langer Obstbau-Tradition und reichem Bestand an historischen
Kulturlandschaftselementen
bedeutende historische Kulturlandschaftselemente: neben
einigen Baudenkmälern bzw. Ensembles v.a. auch karolingische Altstraßenreste,
Felsenkeller im ehemaligen Weingarten am Gugel, die Effeltricher
Tanzlinde sowie insbesondere die mehrere hundert Jahre alten Kopfeichenbestände
am Leyer Berg
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102
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3
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Altstadt
Forchheim und Bürgerwald
zentraler Ort im Bereich
des ältesten oberfränkischen Siedlungslandes und Ausgangspunkt
der Erschließung der Frankenalb
Altstadt (Vielzahl von Baudenkmälern und Ensembles)
in Verbindung mit dem Bürger- und Kellerwald mit seinen Keller- und Bierwirtschaften
und wertvollen Altstraßenresten
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103
|
3
|
Ehrenbürg,
Untere Wiesent, Ehrenbachtal, Kirchehrenbach, Wiesenbewässerung
in großen Bereichen
sehr gut erhaltene historische Kulturlandschaft der Fränkischen
Alb; hoher assoziativer Bedeutungsgehalt (die Radierung
„Die große Kanone“ (1518) von Albrecht Dürer zeigt Kirchehrenbach
und die Ehrenbürg)
Kulturlandschaftsraum von außergewöhnlich hoher historischer
Aussagekraft; hohe Dichte
an bedeutsamen historischen Kulturlandschaftselementen wie z.B.
Anlagen aus vorgeschichtlicher Zeit auf der Ehrenbürg, historisch
besonders aussagekräftige Relikte bäuerlicher Landnutzung (u.a.
Wiesenbewässerungsanlagen mit langer Tradition), zahlreiche bedeutsame
Altstraßenreste, höchst bedeutsame Siedlungsanlagen und Einzeldenkmäler
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104
|
2
|
Albvorland,
Jura, Lange Meile
durch Flurbereinigungen
der 1960er - 1980er Jahre tiefgreifend veränderter Raum mit dennoch
gutem Bestand an Kulturlandschaftselementen mit sehr hoher historischer
Aussagekraft
besonders hervorzuheben: Bernbrunnen im Eschlipper
Tal, Eschlipper Brunnen, hohe Dichte von Altstraßenresten
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105
|
2
|
Albvorland,
Serlbach, Auerberg
Kulturlandschaftsraum
im Albvorland mit einigen kulturhistorisch sehr bedeutsamen Kulturlandschaftselementen
(z.B. Serlbacher Gewannflur, alte Zubringerstraße zur früheren
Weinstraße, Hutweide zwischen Reuth und Serlbach)
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106
|
2
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Albvorland,
Jura, Eggerbachtal, Eggolsheim
siedlungshistorisch bedeutsamer
und aussagekräftiger Raum um die Außenstelle des ehemaligen Forchheimer
Königshofes in Eggolsheim, lange Obstbau-Tradition; Veränderungen
durch Flurbereinigungsverfahren der 1960er – 1980er Jahre
Vorkommen charakteristischer historischer Kulturlandschaftselemente
der Frankenalb und des Albvorlandes (z.B. Felsen- und Sommerkeller,
Obstgärten und Obstdarren, historisch bedeutsame Hohlwege, Ackerterrassen
mit Obstbäumen, Heckengebiete, Hutweiden)
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107
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2
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Jura,
Untere Wiesent, Fränkische Schweiz, Ebermannstadt, Streitberg, Muggendorf
Kulturlandschaftsraum
mit vielfältiger historischer Prägung (konkurrierende territoriale
Machtansprüche, hohe Bedeutung des Mühlengewerbes, historische Wasserversorgung
durch Brunnen und Hüllweiher, lange touristische Tradition); Kerngebiet
der „Fränkischen Schweiz“, deren assoziativer Bedeutungsgehalt stark
von den Landschaftsbeschreibungen aus der Zeit der Romantik geprägt
wurde
Kulturlandschaft, deren historische Vielschichtigkeit
durch zahlreiche historische Kulturlandschaftselementen ablesbar
ist, deren Bild sich aber durch Aufforstung und Wiederbewaldung, Verfall und Abbruch
von Burgruinen sowie infolge von Flurbereinigungsverfahren in den
letzten 100 Jahren tiefgreifend verändert hat.
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108
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3
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Fränkische
Schweiz, Untere Wiesent, Gößweinstein, Kuppenalb
Kerngebiet der „Fränkischen
Schweiz“ um den traditionsreichen Wallfahrtsort Gößweinstein, sehr
hoher assoziativer Bedeutungsgehalt (Wallfahrt, romantische Landschaftsbeschreibungen,
Burg Gößweinstein – umgebaut in Anlehnung an die Gralsburg im „Parsival“
von Richard Wagner)
Kulturlandschaftsraum von außergewöhnlich hoher historischer
Aussagekraft; zahlreiche historische Kulturlandschaftselemente belegen
eindrucksvoll unter anderem die lange Tradition und große Bedeutung
der Wallfahrt, die Bedeutung des Mühlengewerbes, das historische
System der Wasserversorgung (Brunnen, Hüllweiher), die lange touristische
Tradition sowie traditionelle Formen der Landnutzung; besonders
bedeutsam sind v.a. auch die historischen Flurformen und hochmittelalterlichen
Altstraßenreste
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109
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3
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Jura,
Unteres Trubachtal, Pretzfeld, Egloffstein
Teilraum der Frankenalb
mit starker reichsritterschaftlicher Prägung und langer Obstbautradition
(v.a. Kirschenanbau)
Kulturlandschaftsraum von außergewöhnlich hoher historischer
Aussagekraft; Vielzahl und hohe Dichte historisch z.T. sehr bedeutungsvoller
bzw. für den Naturraum und seine Geschichte typischer Kulturlandschaftselemente
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110
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2
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Jura,
Oberes Trubachtal, Hiltpoltstein
Kulturlandschaftsraum
im ehemaligen Grenzbereich zwischen Freier Reichsstadt Nürnberg
und Bistum Bamberg; in weiten Teilbreichen tiefgreifende Veränderungen
durch Flurbereinigungen der 1960er – 1980er Jahre
in Teilbereichen aussagekräftige und charakteristische
historische Kulturlandschaftselemente des Jura erhalten; Besonderheiten:
Grenzsteine der sog. Fraisch, Mühlenkette zwischen Obertrubach
und Egloffstein, Teilstrecken frühmittelalterlicher Altstraßen
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111
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2
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Jura,
Kunreuth, Ermreuth, Gräfenberg
Kulturlandschaftsraum
im ehemaligen Einflussbereich reichsritterschaftlicher Territorien
sowie der Freien Reichsstadt Nürnberg
in Teilbereichen aussagekräftige und charakteristische
historische Kulturlandschaftselemente des Jura erhalten; Besonderheiten:
zahlreiche Altstraßenreste, z.T. bis in karolingische Zeit zurückreichend,
Schneitelbäume zur Lohegewinnung am Hetzleser Berg, historische
bedeutsame Einzelbäume
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112
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2
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Jura,
Kloster Weißenohe, Igensdorf
stark vom ehemaligen Benediktinerkloster
Weißenohe geprägter Kulturlandschaftsraum; lange, vom Kloster begründete
Tradition des Kirschenanbaus; tiefgreifende Veränderungen durch
Flurbereinigungen der 1960er – 1980er Jahre
in Teilbereichen historisch bedeutsame Kulturlandschaftselemente
erhalten (z.B. Streuobst auf ehemaligen Ackerterrassen, Gewannflurreste)
Besonderheit: Teilstück des „Pfaffenwegs“ zwischen Weißenohe und
Rothenberg (ehem. pfalzbayerische Verbindungsstraße)
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